Vernissage in der Gotischen Halle, Schloss Celle


Stefanie Hofer / Steffen Kern


Eröffnung durch Dr. Uwe Kestan

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Thilo Liebscher im Künstlergespräch

Stefanie Hofer

Steffen Kern

Am Sonntag, den 13. Oktober wurde die Ausstellung „schwarz - weiße sachverhalte kann es in der welt nicht geben“ durch Dr. Uwe Kerstan, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Celle, eröffnet. Er begrüßte die über 80 Besucherinnen und Besucher und ging in seiner Rede auf die von STEFANIE HOFER und STEFFEN KERN geschaffenen „Celler Werke“ ein. Er würdigte die beiden Radierungen „HEHLENTORFRIEDHOF“ und „ROSS´SCHE VILLA“ und erläuterte KERNS Videoarbeit „THEORY AND PRACTICE OF LOVE“. Diese hat ihren Ausgangspunkt in Augenzeugenberichten der Pogromnacht vom 9.November 1938, als das Celler Modehaus Hasall zerstört wurde, nimmt weiterhin Texte von de Sade auf, in welchen Menschen über Menschen Gewalt ausüben.

Im anschließenden von Thilo Liebscher moderierten Künstlergespräch wurden die Themen und Arbeitsweisen der beiden ausstellenden Künstler detailreich herausgearbeitet. HOFER versteht Gärten als Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaft und schafft in ihren äußerst aufwendigen, zeitintensiven Aquatinta-Weichgrund-Radierungen neue Bildrealitäten,

in welchenRaumtiefe, Licht und Schatten meisterhaft gesetzt sind.

KERN schöpft aus einem mentalen Bildarchiv und zeichnet mit dem Kohlestift archetypische Bilder von Gegenständen, Gebäuden, Räumen, die jeder irgendwie kennt, aber so, mit ästhetischen Stilmitteln der Fotografie dargestellt, noch nie gesehen hat.

Am Schluss stellte Dr. Uwe Kerstan die Ausstellungsdokumentation vor, die durch Qualität und Design besticht.

Alle Besucher waren beeindruckt von diesen künstlerischen Positionen, die singulär in Deutschland sind!

 

Hier der Bericht der CZ dazu